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Über den Kunstverein Mindelheim Frühjahrsausstellung | Herbstausstellung | Kunst im Rathaus | Altenpflegezentrum |
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2009 // 2008 // 2007 // 2006 //2005 // 2004 //2003 // 2002 // 2001 // 2000 // 1993 - 1999 Archiv 2006 |
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Unter dem Titel „Begegnungen – Jung trifft Alt“ präsentierte der Kunstverein vom 23.09 bis 30.11.2006 die Arbeiten von 17 jungen Frauen aus dem Raum Mindelheim im Caritas Altenpflegezentrum St. Georg. Anlass war das zehnjährige Jubiläum des Altenpflegezentrums. Mit einer besonderen Ausstellung gratulierte der Kunstverein dem Altenpflegezentrum St. Georg im Jubiläumsjahr und eröffnete gleichzeitig ein Forum zur Förderung des ernsthaften künstlerischen Schaffens (Zeichnung, Malerei, Fotografie u.a.) junger Menschen. An der bemerkenswerten Ausstellung beteiligten sich 17 junge Frauen im Alter von 17 bis 23 Jahren: Christiane Ammann (Dirlewang), Christina Baumgartl (Erkheim), Caroline Bergmiller (Mindelheim), Maria Christ (Mindelheim), Viktoria Frehner (Kirchheim), Carina Gaßner (Mindelheim), Mona Grabowski (Mindelheim), Marina Grimme (Warmisried), Monika Häring (Stetten), Daniela Holzmann (Eppishausen), Julia Holzmann (Stetten), Kathrin Maul (Dorschhausen), Isabella Neß (Kammlach), Dominika Schuhwerk (Altensteig), Kathrin Sirch (Oberauerbach), Sarah Stangler (Kammlach) und Claudia Wagner (Siebnach). Sibylle Gerner, Kunsterzieherin und Mitglied des künstlerischen Beirats, erläuterte in ihrer Einführung zur Ausstellung: "Bis auf Monika Häring waren sie ja meine Schülerinnen im Kunstunterricht der Maria-Ward-Realschule, die jüngsten bis zum Sommer 2005, die älteren bis vor sieben, acht Jahren. Doch längst sind sie ein, zwei, drei, viele Schritte weitergegangen: In der Ausbildung in unterschiedlichen Berufsfelder, an weiterführenden Schulen, Fachhochschulen und Universitäten. Für einige ist das künstlerische Gestalten nur mehr (aber was heißt hier nur?) ein gern gepflegtes Hobby, für etliche wesentlicher Teil ihres Bildungsweges (z.B. in kunstnahen, gestaltungsorientierten Ausbildungsberufen, an der Berufsfachschule für Glas und Schmuck, an der Fachoberschule für Gestaltung, oder an der Fachhochschule in Augsburg im Fachbereich Gestaltung). Die jungen Frauen, deren Ausstellung wir hier und heute eröffnen, sind daher nicht nur Nachwuchstalente, die es wert sind, vom Kunstverein Mindelheim gefördert zu werden, sondern Kunstschaffende, die ob ihres Talents, ob des gegangenen Bildungswegs, ob der Qualität der Werke, ob der Ernsthaftigkeit ihrer Auseinandersetzung mit dem bildsprachlichen Gestalten, ob ihrer Vielfältigkeit und Selbständigkeit durchaus zur Bereicherung des Kunstvereins beitragen können. Wenn ich mir die Bilder dieser Ausstellung vor Augen rufe, wenn ich sehe wie hier mit Bleistift, Tusche, Kohle oder Kreide gezeichnet, mit Gouache, Acryl oder Öl gemalt wurde, mit welcher Sicherheit hier größtenteils gestaltet wurde, dann meine ich, dass die Förderung durch den Kunstverein nicht bedeuten kann, diesen jungen Leuten zu zeigen, wie „Kunst geht“, sondern dem, was sie längst können, Raum zu geben, d.h. ein Forum zu eröffnen, Ausstellungsmöglichkeiten zu schaffen, zu ermutigen, wo Selbstzweifel sind (denn die gehören zum ehrlichen, ernsthaften künstlerischen Schaffen so sicher wie Bleistift, Pinsel oder Farbe!) und im gemeinsamen, offenen Dialog über Kunst, über den Menschen und seine Suche nach Ausdruck und Form immer weiter voranzuschreiten. In diesem Sinne könnte, ja sollte diese Ausstellung ein Anfang sein..." |
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