|
Über den Kunstverein Mindelheim Frühjahrsausstellung | Herbstausstellung | Kunst im Rathaus | Altenpflegezentrum |
|
|
|
|
|
|
|
2009 // 2008 // 2007 // 2006 //2005 // 2004 //2003 // 2002 // 2001 // 2000 // 1993 - 1999 Archiv 2008 |
||
|
Ohne Titel - Herbstausstellung 2009 12.09. - 12.10.2008 Ausstellungshalle der Mindelheimer Museen
Durchwegs positiv waren die Reaktionen auf unsere erste Auswahlausstellung. Ganz „ohne Titel“ gaben Susanne Bergmühl, Franz Epple, Diana Friedrich, Walter Käsmair, Bernhard Lutz, Peter Schmid, Gerhard Schröder , Martin Schröder, Thomas Pius Schröder und Hans Wiedemann Einblick in verschiedene Wege abstrakten und nichtgegenständlichen Gestaltens. Die MZ meinte: „Einem unbefangenen Vernissagebesucher von außerhalb kann man nur zustimmen, wenn er (...) beeindruckt feststellt: ‚Was hier im engen Umkreis an künstlerischem Potenzial vorhanden ist, das ist wirklich beachtlich.‘ In der Tat ist die Ausstellung überaus gelungen und spannend, sowohl was die unterschiedlichen Ausdrucksmittel betrifft als auch in Hinsicht auf den höchst originellen und eigenständigen Umgang mit dem Thema Abstraktion.“ Etliche Besucherinnen und Besucher der Altstadtnacht folgten der Einladung zu unserem Künstlerfest „15 Jahre Kunstverein Mindelheim“ und konnten die Exponate der Ausstellung zu jazzigen Klängen von Robin Vogg und Stephan Pregler genießen. Zudem erfreulich: Nach einigen eher mageren Jahren fanden einige der Exponate auch Käufer. Übrigens: Der Vereinsanteil aus den Verkaufserlösen in Höhe von rund 400 Euro wird an den Freundeskreis Alt-Mindelheim e. V. gespendet. Der Kunstverein Mindelheim möchte damit anlässlich seines 15jährigen Bestehens einen Beitrag zur dringend nötigen Sanierung der Liebfrauenkapelle leisten...
Teilnehmerinnen und Teilnehmer: Susanne Bergmühl (Malerei), Franz Epple (Grafik), Diana Friedrich (Malerei), Walter Käsmair (Fotografie), Bernhard Lutz (Grafik/Malerei), Peter Schmid (Fotografie), Gerhard Schröder (Skulptur/ Objekt) , Martin Schröder (Skulptur/ Plastik/ Objekt), Thomas Pius Schröder (Skulptur/ Objekt) und Hans Wiedemann (Grafik/ Malerei).
Branka Tirkajla zeigt Malerei im Altenpflegezentrum
Von März bis Mitte Mai präsentierte die in Kirchheim lebende Künstlerin Branka Tirkajla, die seit dem Herbst 2007 Mitglied im Kunstverein ist, eine Auswahl ihrer Arbeiten im Caritas Altenpflegezentrum St. Georg. Branka Tirkajla, geboren 1979, studierte an der Höheren Kunstschule in Belgrad (Studium zum „Lehrer der bildenden und angewandten Kunst“). Die vielfältig tätige Künstlerin (gegenständliche und abstrakte Malerei, Grafik, Skulptur u.a.) zeigte in dieser Ausstellung Gemälde von Rosen (Abb. oben) und Stillleben, die sie in einer charakteristischen Spachteltechnik gestaltet (Öl auf Holz oder Leinwand). Margarete Dopler, die scheidende Leiterin des Altenpflegezentrums St. Georg, brachte ihre Freude darüber zum Ausdruck, dass die Ausstellung kurzfristig realisiert werden konnte und teilte mit, dass die Ausstellungen im Altenpflegezentrum auch von ihrem Nachfolger begrüßt werden. Jürgen Gerner dankte Frau Dopler im Namen des Kunstvereins und für „gute Jahre der Zusammenarbeit“ ehe Erwin Holzbaur in einer bemerkenswerten Einführung seine Wertschätzung für die Malerei Branka Tirkajlas und insbesondere ihre kompositorische Sicherheit zum Ausdruck brachte.
Kirchenschätze - Entdeckungen in St. Stephan Auf reges Interesse stieß die Erkundung der Stadtpfarrkirche St. Stephan in Mindelheim am 3. April. Kulturamtsleiter Christian Schedler erklärte sich spontan bereit, unsere Mitglieder zu führen und Mesner Bernhard Lense hatte in der Sakristei einen Teil der „Kirchenschätze (liturgischen Geräte und andere sakrale Kostbarkeiten) der Kirche zur Ansicht aufgestellt. Die rund 20 Interessierten erhielten durch die wunderbare Vermittlung Christian Schedlers aufschlussreiche Einblicke in die Historie dieser Kirche. Wer macht sich schon Gedanken darüber, dass diese Kirche nicht in der Mitte der Stadt, etwa am Marienplatz steht?. Als die Maximilianstraße schon gestaltet war, gab es noch keine Stadtpfarrkirche. Die Kirche lag 500 Meter nördlich des Einlasstores an der Westernacher Straße zwischen beiden Mindelarmen. Erst Herzog Ulrich von Teck hat sie 1409 an der heutige Stelle eingemeindet. Er und seine erste Gemahlin Anna von Polen haben sie gestiftet. Von ihr - Anna von Polen - finden wir hier ein wunderbares Hochgrabdenkmal aus Sandstein. Im Erdgeschoss des Turmes befindet sich ein weiteres Grabdenkmal . Eine Reliefplatte aus schönem Rotmarmor, die den Herzog Ulrich von Teck und seine zweite Gemahlin Ursula von Baden zeigt. Ein Kunstwerk, das die Eleganz der höfischen und ritterlichen Welt zeigt. Beide gehören zu den Hauptwerken der spätgotischen Grabmalskunst in Schwaben. Besonders wertvoll ist auch die barocke Verkündigungsgruppe aus der Augsburger Goldschmiedewerkstatt von Ignaz Caspar Berthold, die sich ehemals in der Jesuitenkirche befand. Der Höhepunkt war dann der Besuch der Sakristei. Die Historie und den Wertigkeit jedes kostbaren Kunstwerkes konnte Christian Schedler auch hier durch fundierte Kenntnisse anschaulich vermitteln. Dass die große kostbare Monstranz mit den schönen Emailbildern mit einem Stempel von Ulrich von Frundsberg, Bischof von Trient, dem Bruder von Georg von Frundsberg, versehen ist, wurde erst in jüngster Zeit beim Putzen der Monstranz bemerkt. Das macht sie für Mindelheim nun noch kostbarer. Diese Reihe, jedes Jahr ein Besuch eines sakralen Ortes in Mindelheim, soll in den kommenden Jahren fortgesetzt werden. Kulturamtsleiter Christian Schedler hat bereits zugesagt. Frühjahr 2008 Zahlreiche Besucher der Frühjahrsausstellung in der Ausstellungshalle der Mindelheimer Museen äußerten sich anerkennend zu den vielfältigen und bemerkenswerten Exponaten. Ausgestellt wurden 89 Arbeiten von 40 teilnehmenden Künstlerinnen und Künstlern - diesmal ohne thematische oder technische Vorgaben. Die Präsentation/Hängung lag in Händen von Franz Epple, Walter Müller, Martin Schröder, Hubert Schwank und Jürgen Gerner. Ausstellungsteilnehmerinnen und -teilnehmer waren: Manfred Binder , Werner Doll, Gabi Dräger, Walter Käsmair, Isolde Egger, Franz Epple, Hans Fischer, Diana Friedrich, Anna Golz-Cremer, Frank Grabowski, Ellen Hennessen, Helga Hornung, Inge Hussel, Johanna Kieling, Maria Kühnel, Reinhard Reichl, Ruth Langer, Franz X. Lederle, Haide Lauer-Mader, Bernhard Lutz, Peter Mayer, Liselotte Möst, Martin Polk, Charlotte Jacob-Rauch, Philipp Reisacher, Sabine Reiter, Gabriele Ritter, Rita Röckl, Helga Ruf, Max Ruf, Peter Schmid, Martin Schröder, Hubert Schwank, Ute Schwarz, Branka Tirkajla, Elisabeth Veh, Irmgard Weigl, Susanne Windisch, Karl Wohlfahrt und Trude Ziemer.
|
![]() Walter Käsmair (Augsburg)
Martin Schröder "Grazien" - 2007 - Kiefer, farbig gefasst - 170/190 cm hoch
|
|