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06.05. - 27.06.2010

Georg Schwank & Zeitgenossen

Ausstellungshalle der Mindelheimer Museen

Täglich außer Montag 10 - 12 Uhr und 14 - 17 Uhr

 

Informationen zur Ausstellung

Führungen

Offene Führungen

Katalog

Arthur M. Miller

 

 

 

 

Der Mindelheimer Ehrenbürger und schwäbische Volksdichter Arthur Maximilian Miller wurde 1901 in Mindelheim geboren. Nach der Präparandenschule besuchte Miller 1918 die Lehrerbildungsanstalt in Lauingen und sammelte erste praktische Erfahrungen als Lehrer an den Volksschulen, die in sein erstes Buch „Das Jahr der Reife“ einflossen. Nach der Anstellungsprüfung 1924 lehrte er an der Volksschule im Immenstadt, von 1938 bis zur vorzeitigen Pensionierung aus gesundheitlichen Gründen 1959 an der kleinen Dorfschule in Oberstdorf-Kornau. In seinen Büchern „Das Haus meiner Kindheit“ und „Mein altes Mindelheim“ wird die anregende geistige Atmosphäre der Kindheit Millers lebendig. Offenbar verstanden es die Eltern ihre Söhne umfassend zu fördern, so dass das Interesse an Dichtung, Musik, Kunst und Gestaltung gleichermaßen geweckt wurde. Im Laufe seines Lebens veröffentlichte Miller nahezu 100 Bücher. Sein schriftstellerisches Werk umfasst Romane, Erzählungen, Biographien, Theaterstücke und Gedichte. Das Zeichnen, Malen und der Scherenschnitt waren für Arthur M. Miller, der in seiner Jugend Zeichen- und Malunterricht von Pepi Huith erhalten hatte,  ebenso notwendige Studien parallel zum schriftstellerischen Werk wie auch die Auseinandersetzung mit den Werken alter Meister, deren Maltechnik er in der Mindelheimer Werkstatt des Restaurator Toni Mayer intensiv studierte. Nach der Übersiedlung in ein Ruhestandsappartement starb Miller 1992 in Ottobeuren. Er ist mit seiner Gattin Magdalena auf dem Friedhof in Oberstdorf begraben. Millers schriftstellerischer und künstlerischer Nachlass ging in die Arthur-Maximilian-Miller-Stiftung zur Förderung der Literatur in Bayerisch-Schwaben mit Sitz in Augsburg ein. Einige Pastelle, Zeichnungen und Scherenschnitte im Heimatmuseum.

Ausgestellt werden Werke von

 

Georg Schwank (1910 – 1985)

Pepi Huith (1877 – 1922)

Wilhelm Stölzle (1881 – 1947)

Franz Bollhagen (1881 – 1971)

Ernst Holzbaur (1884 – 1961)

Max Beringer (1886 – 1961)

Josef J. Jaschke (1887 – 1972)

Eugen Bauer (1889 – 1988)

Eduard Bechteler (1890 – 1983)

Sepp Hartmann (1899 – 1987)

Leo Rittig (1900 – 1985)

Ludwig Schäfferling (1901 – 1984)

Arthur M. Miller (1901 – 1992)

Otto Epple (1901 – 1993)

Melchior W. Mittl (1902 – 1977)

Robert M. Miller (1904 – 1991)

Max Lacher (1905 – 1988)

Ottmar Paul (1909 – 1969)

Andreas Sammet (1909 – 2009)

Bruno Watzal (1917 – 2002)

Hilda Sandtner (1919 – 2006)

Gertrud Drexel (1927 – 2002)

Erwin Holzbaur (* 1927)

Albert Schwank (1929 – 2002)

Paul Wiedemann (1927 - 2003)

Sigrid A. Dietz (* 1932)

Hubert Schwank (* 1941)

Edith Friedel (* 1934)

Georg Bayer (*1935)

Armin Klughammer (* 1936)

Gerhard Schröder (* 1938)

Eike H. Kinast (1939 – 2003)

Burgi Kiermeir (1942 – 1969)

Ossi Latza (1948 – 2006)