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06.05. - 27.06.2010

Georg Schwank & Zeitgenossen

Ausstellungshalle der Mindelheimer Museen

Täglich außer Montag 10 - 12 Uhr und 14 - 17 Uhr

 

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Katalog

Georg Schwank

 

 

 

 

Georg Schwank wurde am 26. April 1910 in Mindelheim geboren. Nach dem Besuch der Volkschule von 1924 bis 1927 Malerlehre bei seinem Vater Georg Schwank sen. 1932 bis 1934 Besuch der Westenrieder-Gewerbeschule, Teilnahme am Abendakt bei dem akademischen Maler Dallinger, Studien in der Klasse für monumentale Wandmalerei bei Prof. Gruber. 1935 Meisterprüfung in Kempten. Anschließend Führung des elterlichen Geschäfts als selbständiger Malermeister.

1939 Heirat mit Ludwina Schwarzmaier. Aus der Ehe gingen Sohn Hubert und Tochter Christa, verh. Walter, hervor. Im Zweiten Weltkrieg Sanitätssoldat auf dem Balkan und in Griechenland, anschließend Kriegsgefangenschaft bis Dez. 1945. Teilnahme am Kurs für Figur- und Portraitzeichnung bei Max Beringer 1951 an der Volkshochschule Mindelheim.

Die zahlreichen Fassadengestaltungen und sein fachkundiges Mitwirken an Restaurierungen lassen sich nur exemplarisch nennen: 1947/49 Friedhofskapelle, 1949/52 Votivtafeln der Kapelle in Unggenried, 1954/57 Innenrestaurierung derHerrgottsruhkapelle, 1955/56 Skulpturen in der Kapelle des Heilig-Kreuz-Klosters, 1955/63 Turm der Liebfrauenkapelle, 1960/61 Gruftkapelle, 1969/70 Rekonstruktion der barocken Grisaillemalereien an der Fassade des Heilig-Kreuz-Klosters der Franziskanerinnen, Gestaltung der Fassaden zahlreicher Bürgerhäuser in der Altstadt u. a. Haus Schwank, Haus Kienle in der Maximilianstraße, Gasthaus Stern und Renovierung der Fassadenbemalung der Siegeshalle. Neben Fassadengestaltungen und Innenraumfassungen hat Georg Schwank auch einschlägige Fassmaler- und Vergolderarbeiten ausgeführt. Mancher von ihm bemalte Schrank und auch manche Stube dürfte noch erhalten sein. Daneben gestaltete er u. a. Festwagen für das Frundsbergfest, Faschingsdekorationen, den Durahansl und die Columbine. 1975 Übergabe des Malergeschäfts an seinen Sohn Hubert Schwank.

Georg Schwank, der für seine Verdienste um den Erhalt der historischen Altstadt mit der Goldenen Ehrennadel des Freundeskreises Alt-Mindelheim ausgezeichnet wurde, verstarb am 8. Dezember 1985 in seiner geliebten Heimatstadt.

 

Ausgestellt werden Werke von

 

Georg Schwank (1910 – 1985)

Pepi Huith (1877 – 1922)

Wilhelm Stölzle (1881 – 1947)

Franz Bollhagen (1881 – 1971)

Ernst Holzbaur (1884 – 1961)

Max Beringer (1886 – 1961)

Josef J. Jaschke (1887 – 1972)

Eugen Bauer (1889 – 1988)

Eduard Bechteler (1890 – 1983)

Sepp Hartmann (1899 – 1987)

Leo Rittig (1900 – 1985)

Ludwig Schäfferling (1901 – 1984)

Arthur M. Miller (1901 – 1992)

Otto Epple (1901 – 1993)

Melchior W. Mittl (1902 – 1977)

Robert M. Miller (1904 – 1991)

Max Lacher (1905 – 1988)

Ottmar Paul (1909 – 1969)

Andreas Sammet (1909 – 2009)

Bruno Watzal (1917 – 2002)

Hilda Sandtner (1919 – 2006)

Gertrud Drexel (1927 – 2002)

Erwin Holzbaur (* 1927)

Albert Schwank (1929 – 2002)

Paul Wiedemann (1927 - 2003)

Sigrid A. Dietz (* 1932)

Hubert Schwank (* 1941)

Edith Friedel (* 1934)

Georg Bayer (*1935)

Armin Klughammer (* 1936)

Gerhard Schröder (* 1938)

Eike H. Kinast (1939 – 2003)

Burgi Kiermeir (1942 – 1969)

Ossi Latza (1948 – 2006)