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06.05. - 27.06.2010

Georg Schwank & Zeitgenossen

Ausstellungshalle der Mindelheimer Museen

Täglich außer Montag 10 - 12 Uhr und 14 - 17 Uhr

 

Informationen zur Ausstellung

Führungen

Offene Führungen

Katalog

Ludwig Schäfferling

 

 

 

Ludwig Schäfferling, geboren 1901, war Schulkamerad des Mindelheimer Ehrenbürgers Arthur M. Miller. Nach der Ausbildung zum Technischen Zeichner wandte sich Schäfferling nach einem gründlichen Selbststudium mehr und mehr der Malerei zu. Nach dem Tod seiner ersten Frau heiratete er kurz nach seiner Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft die Bibliothekarin Lena Svoboda, die mit viel Sinn für Kunst und Kultur die gute „Muse“ Schäfferlings geworden ist. Ab 1949 regelmäßige Teilnahme an der Großen Schwäbischen Kunstausstellung in Augsburg und anderen Ausstellungen in der Region vorwiegend mit bemerkenswerten Architektur- und Landschaftsdarstellungen, die vor allem in den 1950er Jahren im Berufsverband Bildender Künstler viel Anklang fanden. Ein veränderter Zeitgeschmack, das Gefühl in die „Heimatecke“ gedrängt zu werden und vor allem der Tod seiner Frau 1971 hatten zur Folge, dass es um Ludwig Schäfferling immer stiller wurde und er von einer auf das eigene Schaffen bezogenen Skepsis und einer „schwer zu beschreibenden Melancholie“ (Erwin Holzbaur) ergriffen wurde. Er legte Pinsel und Palette zur Seite – das Werk war offenbar getan.

Ludwig Schäfferling verstarb 1984. Die von Hubert Schwank und Peter Wagner initiierte Gedächtnisausstellung für Ludwig Schäfferling gab 1991 den Impuls für die Entstehung des heutigen Kunstvereins, der 1993 als Förderverein Mindelheimer Künstler gegründet wurde.

 

 

 

Ausgestellt werden Werke von

 

Georg Schwank (1910 – 1985)

Pepi Huith (1877 – 1922)

Wilhelm Stölzle (1881 – 1947)

Franz Bollhagen (1881 – 1971)

Ernst Holzbaur (1884 – 1961)

Max Beringer (1886 – 1961)

Josef J. Jaschke (1887 – 1972)

Eugen Bauer (1889 – 1988)

Eduard Bechteler (1890 – 1983)

Sepp Hartmann (1899 – 1987)

Leo Rittig (1900 – 1985)

Ludwig Schäfferling (1901 – 1984)

Arthur M. Miller (1901 – 1992)

Otto Epple (1901 – 1993)

Melchior W. Mittl (1902 – 1977)

Robert M. Miller (1904 – 1991)

Max Lacher (1905 – 1988)

Ottmar Paul (1909 – 1969)

Andreas Sammet (1909 – 2009)

Bruno Watzal (1917 – 2002)

Hilda Sandtner (1919 – 2006)

Gertrud Drexel (1927 – 2002)

Erwin Holzbaur (* 1927)

Albert Schwank (1929 – 2002)

Paul Wiedemann (1927 - 2003)

Sigrid A. Dietz (* 1932)

Hubert Schwank (* 1941)

Edith Friedel (* 1934)

Georg Bayer (*1935)

Armin Klughammer (* 1936)

Gerhard Schröder (* 1938)

Eike H. Kinast (1939 – 2003)

Burgi Kiermeir (1942 – 1969)

Ossi Latza (1948 – 2006)