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06.05. - 27.06.2010

Georg Schwank & Zeitgenossen

Ausstellungshalle der Mindelheimer Museen

Täglich außer Montag 10 - 12 Uhr und 14 - 17 Uhr

 

Informationen zur Ausstellung

Führungen

Offene Führungen

Katalog

Max Beringer

 

 

 

Max Beringer wurde 1886 als Sohn der Goldschmiedefamilie Beringer geboren und wuchs im Haus Maximilianstr. 41/Ecke Steinstraße auf. Ab 1907 studierte er an der Akademie der Bildenden Künste in München bei Professor Angelo Jank, der in diesem Jahr neu in den Lehrkörper der Akademie berufen worden war. 1913 Ausstellungsbeteiligung im renommierten Kunsthaus Brakl mit bekannten Künstlern der Münchener Secession, 1916 Teilnahme an der Ausstellung „Münchener Secession“ im Kunstverein Hamburg. Nach dem Ersten Weltkrieg, den er als Frontsoldat erlebte, ab 1919 regelmäßige Teilnahme an den Kunstausstellungen im Münchener Glaspalast. Beringer, der in Öl und Tempera malte, zeichnete und Lithographien, Holzschnitte und Radierungen fertigte, war Mitglied des 1903 von Lovis Corinth, Max Klinger, Alfred Lichtwark, Max Liebermann u. a. gegründeten Deutschen Künstlerbundes, der 1936 von den Nationalsozialisten verboten wurde. Nach Zerstörung von Wohnung und Atelier in München-Pasing in den Bombennächten des Zweiten Weltkriegs kehrte er nach Mindelheim zurück. Hier wirkte er als Kursleiter in Zeichen- und Malkursen der Volkshochschule, gestaltete mehrere Wand- und Deckengemälde, so auch 1946/47 die neuen Deckenbilder in der Katharinenkapelle. Max Beringer verstarb nach schwerer Krankheit 1961 im Krankenhaus in Memmingen. Beerdigt wurde er auf dem Mindelheimer Friedhof im Familiengrab, für das er selbst ein Mosaik mit dem segnenden Christkind gestaltet hatte.

 

Ausgestellt werden Werke von

 

Georg Schwank (1910 – 1985)

Pepi Huith (1877 – 1922)

Wilhelm Stölzle (1881 – 1947)

Franz Bollhagen (1881 – 1971)

Ernst Holzbaur (1884 – 1961)

Max Beringer (1886 – 1961)

Josef J. Jaschke (1887 – 1972)

Eugen Bauer (1889 – 1988)

Eduard Bechteler (1890 – 1983)

Sepp Hartmann (1899 – 1987)

Leo Rittig (1900 – 1985)

Ludwig Schäfferling (1901 – 1984)

Arthur M. Miller (1901 – 1992)

Otto Epple (1901 – 1993)

Melchior W. Mittl (1902 – 1977)

Robert M. Miller (1904 – 1991)

Max Lacher (1905 – 1988)

Ottmar Paul (1909 – 1969)

Andreas Sammet (1909 – 2009)

Bruno Watzal (1917 – 2002)

Hilda Sandtner (1919 – 2006)

Gertrud Drexel (1927 – 2002)

Erwin Holzbaur (* 1927)

Albert Schwank (1929 – 2002)

Paul Wiedemann (1927 - 2003)

Sigrid A. Dietz (* 1932)

Hubert Schwank (* 1941)

Edith Friedel (* 1934)

Georg Bayer (*1935)

Armin Klughammer (* 1936)

Gerhard Schröder (* 1938)

Eike H. Kinast (1939 – 2003)

Burgi Kiermeir (1942 – 1969)

Ossi Latza (1948 – 2006)