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06.05. - 27.06.2010

Georg Schwank & Zeitgenossen

Ausstellungshalle der Mindelheimer Museen

Täglich außer Montag 10 - 12 Uhr und 14 - 17 Uhr

 

Informationen zur Ausstellung

Führungen

Offene Führungen

Katalog

Pepi Huith

 

 

 

Josephine Huith, genannt Pepi, wurde 1877 als das zweite von vier Kindern des Lehrers Eugen Huith und seiner Frau Anna Maria, geb. Jocham, in Mindelheim geboren und wuchs im Haus Frundsbergstraße 16 auf. Obwohl von Kindheit an gesundheitlich eingeschränkt und schon mit 45 Jahren verstorben, umfasst ihr Lebenswerk mehr als 500 Ölgemälde, Pastelle und Zeichnungen, die ihr jüngerer Bruder, der Gymnasiallehrer Ludwig Huith ab 1962 in die Obhut des Heimatmuseums gab. Pepi Huiths zeichnerisches und malerisches Talent hatte sich früh gezeigt. So erhielt sie nach der Volksschulzeit Unterricht bei Franz Xaver Hartmann in der Mindelheimer Handwerkszeichenschule und wurde 1896 an der königlichen Kunstgewerbeschule in München aufgenommen. Künstlerisch prägend war zweifellos die ergänzend besuchte „Damenakademie“ des Münchner Künstlerinnenvereins. Einer ihrer Lehrer war dort Angelo Jank, der 1907 an die Akademie der Bildenden Künste berufen wurde. Um 1905 Reisen nach Freiburg i. Br., Rothenburg und in den Chiemgau. Der Tod des Vaters (1903), der Mutter (1916) und eines Bruders (1917) sowie gesundheitliche und finanzielle Einschränkungen hatten zur Folge, dass sich Pepi Huith in ihren letzten, schweren Jahren zunehmend zurückzog. Zu ihrem Freundeskreis zählten Ernst Georg Holzbaur, der Priester und Dichter Peter Dörfler und der junge Arthur M. Miller, dem sie privaten Zeichen- und Malunterricht gab. Pepi Huith verstarb 1922.

Ausstellungen in der Sparkassengalerie (1972/1977), im Heimatmuseum und mit dem Schwerpunkt auf den Portraits im „Kunstwerk“ des heutigen Kunstvereins (1997) hielten die Erinnerung an die wohl erste professionelle Mindelheimer Malerin lebendig.

 

Ausgestellt werden Werke von

 

Georg Schwank (1910 – 1985)

Pepi Huith (1877 – 1922)

Wilhelm Stölzle (1881 – 1947)

Franz Bollhagen (1881 – 1971)

Ernst Holzbaur (1884 – 1961)

Max Beringer (1886 – 1961)

Josef J. Jaschke (1887 – 1972)

Eugen Bauer (1889 – 1988)

Eduard Bechteler (1890 – 1983)

Sepp Hartmann (1899 – 1987)

Leo Rittig (1900 – 1985)

Ludwig Schäfferling (1901 – 1984)

Arthur M. Miller (1901 – 1992)

Otto Epple (1901 – 1993)

Melchior W. Mittl (1902 – 1977)

Robert M. Miller (1904 – 1991)

Max Lacher (1905 – 1988)

Ottmar Paul (1909 – 1969)

Andreas Sammet (1909 – 2009)

Bruno Watzal (1917 – 2002)

Hilda Sandtner (1919 – 2006)

Gertrud Drexel (1927 – 2002)

Erwin Holzbaur (* 1927)

Albert Schwank (1929 – 2002)

Paul Wiedemann (1927 - 2003)

Sigrid A. Dietz (* 1932)

Hubert Schwank (* 1941)

Edith Friedel (* 1934)

Georg Bayer (*1935)

Armin Klughammer (* 1936)

Gerhard Schröder (* 1938)

Eike H. Kinast (1939 – 2003)

Burgi Kiermeir (1942 – 1969)

Ossi Latza (1948 – 2006)